Jedes Kind soll lesen und schreiben können.
Jedes Kind soll verstehen, was es liest und schreibt.

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Zwischen diesen beiden Zielen liegen oft Welten.
Und bei allem Bemühen, bei aller Kreativität der Materialien, die es heute schon gibt, passiert es doch immer wieder, dass Kinder diese Kompetenz bis zum Ende der Grundstufe II nicht erreicht haben.
Der Grund dafür?
Es gibt fast nie nur einen Grund.
Zu wenig Unterstützung oder Interesse von zu Hause zum Beispiel.
Oder: eine Lese-Rechtschreibschwäche.
Oder: In der Klasse stehen ganz andere Probleme im Vordergrund.
Oder: ungünstige sprachliche Voraussetzungen.
Und. Und. Und.

Litsy setzt an verschiedenen Ebenen an.  
Bei den Kindern.
Bei den Eltern.
Und bei den Lehrer:innen.

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Deshalb „Litsy“. Denn das bedeutet „Literacy systemisch“.
Nur, wenn es allen Beteiligten ein Anliegen ist und wenn alle die besten Möglichkeiten dafür bekommen, kann Lesenlernen gelingen.

Und weil im Unterrichtsalltag oft die Zeit und die Energie fehlt, sich mit neuen Erkenntnissen der Leseforschung zu beschäftigen, bietet Litsy hier ab und zu auch die Möglichkeit, sich darüber zu informieren. Und vielleicht neue Wege zu gehen in der Leseförderung. Abseits der gewohnten Pfade, in denen man bisher unterrichtet hat.

 

Wir haben im Gehirn kein eigenes Areal, das für das Lesen und Schreiben vorgesehen ist. Wir müssen das Lesen und das Schreiben erlernen. Wir müssen unser unglaubliches „Netzwerk Gehirn“ aktivieren, um Kulturtechniken zu erlernen. Manchem Kind fällt das leicht, manchem bereitet es große Mühe.
Eine wichtige Voraussetzung für das Lesenlernen ist die Neugier. Erst durch sie entsteht die Motivation, Buchstaben, Worte, Sätze, Geschichten lesen zu wollen. Und es gibt natürlich viele verschiedene Wege, den Kindern das Erlernen der Kulturtechnik Lesen zu ermöglichen.

Litsy-Kinder erleben, dass Bücher nicht einfach nur bedrucktes Papier sind, die man vorgelesen bekommt oder, ein wenig später, selbst liest. Litsy-Kinder erleben auch, dass Bücher lebendig werden können. Dies geschieht mit den Mitteln der Literaturvermittlung. Es wird gespielt, gesungen, gereimt, gebastelt, diskutiert und - natürlich! - gelauscht. Denn Vorlesen ist ein wichtiger Bestandteil aller Literaturvermittlungseinheiten.

Überhaupt nimmt das Vorlesen einen wichtigen Stellenwert ein. Beim Zuhören können sich die Kinder entspannen und erleben Geschichten, die sie mit ihrer eigenen Fantasie „illustrieren“. Sie können sich eine Meinung zu unterschiedlichen Themen machen, sie können vielfältige Lösungen für ihre Fragen und Probleme erfahren.

Ab der Grundstufe II, wenn Kinder schon „Besserleser“ sind, gibt es ganz unterschiedliche Möglichkeiten der Leseförderung wie beispielsweise Tandemlesen, Lesebuffet, SSR (sustained silent reading) oder es werden Texte in leichter Sprache zur Verfügung gestellt.

Litsy steht Lehrer:innen, die etwas Neues ausprobieren wollen dabei unterstützend zur Seite. Weiters bietet Litsy einen monatlichen Newsletter und einen Blog, in dem Lehrer:innen Erkenntnisse aus der Leseforschung erfahren und Denkanstöße über die Entwicklung von Literacy in ihrem Unterricht bekommen.

Litsy nimmt damit vielbeschäftigten Pädagog:innen die Arbeit ab, immer wieder den neuesten Forschungserkenntnissen hinterherzujagen.

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